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Barf-Alternativen

Gesunde Alternativen zur Rohfleischfütterung

Uns Hundehaltern ist es wichtig, dass unsere vierbeinigen Begleiter ein langes, glückliches und gesundes Leben führen. Mit der richtigen Ernährung tragen wir einen großen Teil dazu bei.

Wenn es Ihnen - aus welchen Gründen auch immer - nicht möglich ist, Ihren Hund auf Rohfleisch-Basis zu ernähren, können Sie mittlerweile auf Barf-Alternativen in Form von Trockenfutter zurückgreifen. Bei der Wahl des passenden Hundfutters sollten Sie u.a. die folgenden Punkte beachten:

Hunde sind Fleischfresser:

Fleisch gibt den Schlüsselreiz für die Produktion von Magensäften, die die Nahrung denaturieren und für die Enzyme im Darmtrakt vorbereiten. Die Magensäure des Hundes ist sehr aggressiv. Sie schränkt die Aktivität von Mikroorganismen (bspw. Keime) ein oder zerstört diese. Sie verhindert also, dass Bakterien in den Darm gelangen. Fleisch muss folglich die Hauptgrundlage des gewählten Futtermittels bilden.

Getreide im Hundefutter - ja oder nein?

Als wildlebender Beutefresser nimmt der Hund über die Inhalte des Magen-Darm-Traktes des erlegten Tieres durchaus auch Getreide auf. Der kurze Darmtrakt eines Fleischfressers ist allerdings nicht dafür gemacht, große Mengen an Getreide zu verarbeiten. Mit seinen Reißzähnen hat der Hund nicht die Möglichkeit das Korn zu zermahlen - wie es Pflanzenfresser tun - und kann es damit nicht in eine vom Körper verwendbare Struktur bringen. Zudem fehlt hier der oben erwähnte Schlüsselreiz Fleisch. Es können nicht ausreichend Magensäfte gebildet werden, was dazu führt, dass die getreidereiche Mahlzeit viel zu lange im Verdauungstrakt verweilt.

Tierische Nebenerzeugnisse:

Schlachtabfälle werden in Futtermitteldeklarationen häufig als tierische Nebenerzeugnisse zusammengefasst. Das muss nichts Schlechtes sein, denn damit können z. B. Innereien gemeint sein! Leider fallen aber auch Federn, Pelz, Schnäbel, Krallen und ähnliche Abfallprodukte mit wenig bis 0 Nährwert unter diesen recht vagen Begriff. Achten Sie bei der Futterwahl daher auf die ausführliche Deklaration der Inhaltsstoffe, um sicherzustellen, dass Sie Ihrem Hund keinen Müll füttern.

Beachten Sie die Liste der Zusatzstoffe!

Alles, was zugesetzt wird, fehlt der Rohware oder wurde bei der Verarbeitung zerstört. Auf diese Weise werden minderwertige Produkte mit natürlichen oder künstlichen Stoffen aufgewertet. Das Resultat der Gabe synthetisch erzeugter Vitamine und Mineralien zeigt sich leider in den stetig und drastisch steigenden Erkrankungszahlen der Knochen und Gelenke (Hüftgelenkdysplasie, Ellbogendysplasie und Osteochondrosen) und dem starken Anstieg von Allergien. Kein Organismus kann auf Dauer gesund bleiben, wenn er lange Zeit nur „tote“ Nahrung zu sich nimmt. Chemische Industriestoffe können, genau wie Medikamente, Alkohol und Drogen auch, direkt in das Gehirn gelangen und Reaktionen auslösen, die weitreichende negative Folgen haben - und das gilt für Mensch und Tier.

(Quellen: Dr. med. vet. Jutta Ziegler, Susanne Reinerth)
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